Was soll ich für dich tun

„Was soll ich für dich tun?“

So fragte Jesus den blinden Bartimäus,
so fragt mich der Schuhverkäufer und Kellner.

Frage auch ich die anderen,
was ich für sie tun kann?

Die kranke Nachbarin, den vereinsamten Witwer?
Frage ich die Gemeinde,
wo ich meine Talente einbringen kann?
Fragen wir die Asylanten, was ihnen helfen kann,
ob sie Deutschkurse oder Sportangebote brauchen?

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de
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Friede mit Gott

Friede mit Gott
Wie geht das?

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. (Die Bibel, Brief an die Römer 5,1)
Frieden haben! Das möchte ich auch. Frieden haben mit Gott – wie geht das? Paulus behauptet: Durch den Glauben. Der Glaube an Jesus Christus ist der Schlüssel zu Gott.
Der junge Mönch Luther fragte: „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“ Luther dachte, er müsse möglichst viel arbeiten, fasten und beten, um Gott gnädig zu stimmen. Als er den Römerbrief las, ging ihm auf: Das ist ja alles nicht nötig! Ich brauche nicht dieses oder jenes zu tun, um Frieden mit Gott zu haben. Es reicht, wenn ich glaube, dass Gott es gut mit mir meint. Gottes Liebe muss ich mir nicht verdienen. Ich bin geliebt von Gott, ohne dass ich dafür etwas tun muss. In der Sprache Luthers: Ich bin geliebt, allein aus Gnade. Als Luther sich das klar machte, konnte er sagen: Nun habe ich Friede mit Gott. Nun vertraue ich auf Jesus Christus allein.
Der Advent ist eine gute Zeit, um wieder neu über den Grund unseres Glaubens nachzudenken. Der Schlüssel ist Jesus. Wenn wir auf ihn schauen, dann sehen wir Gottes Liebe in Person. In Jesus zeigt sich Gott, wie er ist: voller Liebe zu den Menschen. Von Leidenschaft für das Leben erfüllt. Sein Leben, seine Worte und sein Handeln zeigen uns, wie gut es Gott mit uns meint. So können wir dem Frieden näher kommen. Dem Frieden mit Gott. Dem Frieden in unseren Herzen. Und nicht zuletzt: Dem Frieden in dieser Welt.
Text: Karen Hinrichs In: Pfarrbriefservice.de

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Barmherzig sein

Barmherzig sein – Christus begegnen
Wie geht ein barmherziges Leben heute?
Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden: Die Werke der Barmherzigkeit scheinen – oberflächlich betrachtet – in Zeiten von sozialer Marktwirtschaft und Sozialstaat nicht mehr so dringlich zu sein wie einst, als Jesus sie formulierte und die christliche Tradition sie lebendig hielt. Der evangelische Theologe und Publizist Fulbert Steffensky beschreibt, was Barmherzigkeit heute bedeuten kann.

7. Tote begraben

Noch gab es keine Kultur ohne Sorge für die Toten. Es bildeten sich Bruderschaften, die sich der Beerdigung und des Gedächtnisses der Toten annahmen. Zu deren Aufgaben gehörte das Begräbnis mittelloser, verfemter und hingerichteter Personen. Zu diesem Werk der Barmherzigkeit gehörte die Sorge für ihre Seele. So entwickelte sich ein Armeseelenkult, der besonders in katholischen Gegenden heute noch zu finden ist. Unbeerdigt bleibt in unserer heutigen Gesellschaft niemand, aber vergessen werden viele. Wer human leben will, muss die Namen der Toten kennen, muss wissen, was ihnen gelungen und misslungen ist. Dies gilt nicht nur für die Toten aus dem Kreis der eigenen Verwandtschaft.

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Die Dynamik der Freude

Die Dynamik der Freude

Von einem stadtbekannten Geizhals wird erzählt, er sei aufgefordert worden:
„Komm, überwinde dich und gib mal einem Obdachlosen 10 Euro und schau,
was passiert.“ Der Geizhals ließ sich aus Neugier überreden und tat, wie ihm
empfohlen war. Als er zurückkam, lachte er wie schon lange nicht mehr. „Stellt
euch vor, ich habe ein strahlendes Lächeln geerntet wie nicht mal bei meiner
großen Jugendliebe damals. Das wäre glatt einen 20er wert gewesen!“

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Ökumenisches Friedensgebet 2015

Ökumenisches Friedensgebet 2015

Guter Gott,du bist der Schöpfer der Welt,

der Ursprung und die Vollendung unseres Lebens,

die Quelle der Liebe und des Friedens.
Wir loben dich und danken dir
für die Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen.
Du hast sie nach deinem Bild erschaffen.
Wir loben dich und danken dir für unsere Heimat
mit all den wunderbaren Landschaften,
den vielen Bäumen und Pflanzen
und den Tieren aller Art.
Wir loben dich und preisen dich.
Guter Gott, du bist ein Gott der Barmherzigkeit
und Versöhnung.
Segne alle Stämme und Völker,
und alle, die ein gutes Zusammenleben
zwischen den Kirchen und Religionen fördern,
damit wir mehr Gerechtigkeit,
Frieden und Gemeinschaft erreichen.
Segne Frauen wie Männer,
und stärke sie in dem Bemühen,
einander zu achten und wertzuschätzen.
Segne unsere Familien,
damit sie Freude und Leid des Lebens annehmen
und miteinander teilen können.
Segne unsere Kinder und Jugendlichen,
damit sie Chancen auf ein besseres Leben haben.

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Papst Franziskus: Glaubwürdige Christen schaffen gerechte Arbeit

Zu einem Christentum der Tat hat Papst Franziskus die Katholiken aufgerufen. Es sei skandalös, sich als Christ zu bezeichnen, aber nicht danach zu handeln, sagte er. Als Beispiel nannte Franziskus die Pflicht von Christen, gerechte Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

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Martin Kopp: Das Evangelium leben!

Die Zeit war reif für eine grundlegende Veränderung. Martin Kopp, Generalvikar der Diözese Chur für die Urschweiz, formulierte im Herbst 2012, rund ein halbes Jahr, bevor über der sixtinischen Kapelle weißer Rauch aufstieg und ein Mann aus Argentinien mit einem ‚Guten Abend‘ sein Amt als Stellvertreter Gottes auf der Erde annahm, Worte, die auch von Papst Franziskus stammen könnten: Weiterlesen

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Erzbistum Mechelen Brüssel will Seligsprechung Cardijns

Das belgische Erzbistum Mechelen-Brüssel möchte die Seligsprechung für Kardinal Joseph Cardijn. Erzbischof Andre Leonard will im Januar 2014 eine Kommission einrichten, um das Leben und Wirken Cardijns für die Seligsprechung überprüfen zu lassen. Weiterlesen

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Papst Franziskus im O-Ton

Heute hat Papst Franziskus sein erstes Lehrschreiben veröffentlicht. Es enthält viele wertvolle Impulse. Wir dokumentieren einige markante Passagen: Weiterlesen

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Die Sendung der Jünger – wie Papst Franziskus sie sieht

In einer Predigt auf dem Weltjugendtag hat sich Papst Franziskus zur missionarischen Sendung geäußert. Ausschnitte aus dieser Ansprache sind hier dokumentiert:

„Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ (vgl. Mt 28,19). …  Jesus beruft dich, Jünger in Mission zu sein! … Was sagt uns Jesus? Drei Worte: Geht – ohne Furcht – um zu dienen. Weiterlesen

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