Erster Eindruck: Sehr positiv! Guten Start, Franziskus!

Da kam einer,

  • der beim ersten Auftritt ohne Mozzetta (Prunkumhang) vor die Menschen und die Kameras tritt;
  • der sich als erster Papst überhaupt den Namen Franziskus auswählt und sich damit Franz von Assisi als Vorbild nimmt, jenen vormals reichen Aussteiger, der sich radikal der Nachfolge verschrieb;
  • der gerne U-Bahn oder Bus fuhr und fährt und Prunklimousinen und Papamobile stehen lässt;
  • der die roten Schuhe, die seinem Vorgänger noch so wichtig waren, weglässt;
  • der seine Leibwächter schockiert und sich vorbehaltlos den Menschen nähert;
  • den sie den ‚Kardinal der Armen‘ nennen;
  • der sich eine arme Kirche wünscht, die sich den Armen zuwendet.

Einer, der auf seine Art gut ankommt, dem viele viel zutrauen.

Okay, er ist ein alter Mann, der vielleicht noch zehn Jahre als Papst wirken kann, bis seine Zeit abläuft. Aber immerhin: 10 Jahre. Andere Päpste haben in einer solchen Zeitspanne auch schon mal ein Aggiornamente und ein Vaticanum II. zu Wege gebracht.

Wer hätte sich nicht unzählig viele Kandidaten vorstellen können, bei denen nicht einmal der Hauch von Aufbruch oder Umkehr durchgeschimmert hätte.

Jetzt also dieser sympatische Italo-Argentinier, der wahrscheinlich sofort protestiert, wenn man „Eure Heiligkeit“ zu ihm sagt – und dem man das, was sich mit der Grußformel transportiert, vielleicht am ehesten abnimmt.

Da gibt es diese alte ‚Neue Geistliche Lied‘: Eines Tages kam einer. Die Strophen 1-5 könnten auch auf diesen Franziskus passen …

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